Die Westerngitarre

Die Westerngitarre ist auch eine besondere Form der Gitarre. Sie hat, im Unterschied zur normalen Gitarre, keine Nylonseiten sondern meist 6 Stahlsaiten.
Ähnlich wie bei der E-Gitarre, ist der Hals der Westerngitarre eher schmal. Auch der Korpus ist deutlich größer als der einer klassischen Gitarre. Weil die Stahlsaiten enorme Zugkräfte besitzen, ist eine Westerngitarre besonders verstärkt.
Durch die andere Bespannung ist aber auch der Klang ganz anders. Stahlsaiten haben einen helleren und klareren Klang als klassische Nylonsaiten. Besonders wenn man sie mit einem Plektron anschlägt. Die Saiten sind in den Tönen E – A – d – g – h – e’ gestimmt. Jede Seite liegt eine Quarte, also fünf Halbtonschritte, über der nächsten. Nur der Abstand von g zu h beträgt eine große Terz, also vier Halbtonschritte.
Im Folkbereich gibt es auch die 12-saitige Version der Westerngitarre. Dadurch wird der Klang noch voller. Sie ist aber auch schwerer zu spielen, weil die Griffhand mehr Kraft aufwenden muss.

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