Gott der E-Gitarre

Er spielte und beherrschte sein Instrument wie kein anderer und wurde zum Helden einer ganzen Bewegung.
James Marshall Hendrix, besser bekannt als Jimi Hendrix, ist 14 Jahre alt als sein Vater ihm seine erste Gitarre schenkt. Schon früh interessiert sich Hendrix für Rock ‘n’ Roll-Musik und besucht Konzerte von Little Richard und Elvis Presley. Kurz nachdem er seine erste Gitarre bekam gründete er dann auch seine erste Band, die The Velvetones hieß. Kurz darauf bekam Hendrix seine erste E-Gitarre, eine Supro Ozark 1560S, der Beginn einer Leidenschaft.
Besonders für sein Gitarrenspiel wird Hendrix auch heute noch beneidet. Seine improvisierten Soli waren unvergleichlich. Er benutzte beispielsweise Fuzz-Effektgeräte um den Klang zu verzerren und für die Begleitung benutzte er komplexere Akkorde, wie sie im Jazz eingesetzt werden, als andere Rockbands vor ihm. Außerdem war der Einsatz von längeren Soli, die bis dahin eher im Jazz vor kamen, kennzeichnend für seine Musik und er stellte so seine Technik und Fingerfertigkeit unter Beweis. Das sorgte dafür, dass die Gitarristen in den Bands eine immer wichtigere Rolle bekamen und schließlich nicht mehr im Schatten der Sänger standen, sondern eigene Stars waren.
Außerdem konnte Hendrix gleichzeitig die Aufgabe des Leadgitarristen und des Rhythmusgitarristen übernehmen, in dem er die Akkorde mit vielen Verzierungen untermalte.
Hendrix beeinflusste mit seiner außergewöhnlichen Spielweise eine Menge Künstler und vor allem die Rockmusik.
Bei der Wahl seiner Gitarren musste der Linkshänder Rechtshänder-Modelle verwenden, da die Modelle für Linkshänder zu seiner Zeit nur schwer zu bekommen waren. Um auf den Rechtshänder-Gitarren gut spielen zu können zog er die Saiten in umgekehrter Reihenfolge auf. Er konnte zwar auch auf einer Rechtshänder-Gitarre spielen, musste dabei aber Anschlag- und Griffhand vertauschen.
Mit seinem Tod 1970 hinterließ Hendrix eine große Lücke in der Musikwelt, er hinterließ aber auch seine Musik als Inspiration für viele andere Musiker.

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