Gibsons Nr. 1: Die Les Paul
Eine der wohl bekanntesten und unter Musikern beliebtesten Gitarren ist das Modell Les Paul des US-amerikanischen Herstellers Gibson. Die in Musikerkreisen liebevoll auch „Paula“ genannte E-Gitarre wird seit 1952 hergestellt und gilt in der heutigen Zeit fast schon als Kultobjekt unter Musikern und Gitarren-Fans.
Kurze Geschichte der Les Paul
Gibson-Präsident Ted McCarty wollte Anfang der 1950er Jahre eine neuartige elektrische Gitarre entwickeln, die eine Antwort auf die Instrumente des Konkurrenten Fender darstellen sollte. Im sonst eher konservativen Produkt-Program des Herstellers Gibson stach die Les Paul als erste Solidbody-Gitarre zunächst eher ein außergewöhnliches Instrument hervor. Der Markt war in der damaligen zeit anscheinend noch nicht bereit für die Les Paul. Aufgrund eher schleppender Verkaufszahlen wurde die Produktion des Instruments im Jahr 1961 zunächst eingestellt.
Aufstieg zum Kultobjekt
Nachdem die Produktion jedoch versuchsweise wieder aufgenommen wurde, erfreute sich die Les Paul nach und nach wachsender Beliebtheit. Um der Les Paul schließlich zum Kultstatus zu verhelfen, war keine Marketing Ausbildung notwendig. Aufgrund ihres warmen und druckvollen Klangs lernten im Verlauf der 1960er Jahre berühmte Künstler wie Eric Clapton, Jimmy Page oder Jeff Beck die Les Paul zu schätzen und zu lieben. Nachdem die Produktion des Instruments mit dem massiven Korpus im Jahr 1968 wieder gestartet wurde, avancierte die Les Paul schnell zum Erfolgsschlager Nummer eins. Heute gilt die Les Paul neben der Fender Stratocaster zu den bekanntesten E-Gitarren.
Die Gibson ist eben eine der besten Gitarren auf dem Markt und ich hätte durchaus auch gerne eine. Viele der Gitarren sind ja auch echte Sammlerstücke weil eben viele große Künstler eine Gibson ihr eigene nennen oder genannt haben, so das deren Wert sicher auch dadurch gestiegen ist.